eine Initiative des LebensAlter e.V.

zurück zu

zurück zu

Zusammenkommen

Einweihung der Pergola

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn,

wie Sie sicher schon bemerkt haben, hat sich in den letzten Wochen zwischen unseren Häusern etwas getan:

Der neue Sommer-Sitzplatz, die Pergola ist fertig.

Jetzt müssen noch die Kletterpflanzen wachsen, dann erhält die Pergola auch ein schönes „grünes Kleid“. Wie schon vorher angekündigt: Dieser Sitzplatz ist nicht nur für uns gedacht, sondern Sie alle sind eingeladen, sich dort zu treffen, zusammen zu sitzen, zu schwätzen, zu feiern oder sich auszuruhen. Wir wollen gleich damit beginnen und laden Sie herzlich zu einem

Einweihungs-Fest am Samstag, den 25.5.2019 ab 16.30 Uhr

ein. Das passt sehr gut, denn an diesem Wochenende wird auch bundesweit der „Tag der Nachbarn 2019“ begangen.

 

Gemeinschaft braucht Räume

Pergola als neuer Treffpunkt im Innenhof

„Die größte Herausforderung bei der Gründung von Wohnprojekten ist neben der Gruppendynamik und der Finanzierung die Planung der Gemeinschaftsräume und -flächen. Interessant ist, wie Gemeinschaftsflächen so geplant werden, dass sie Kommunikation optimal anregen. Gemeinschaftsräume sollten als kommunikative Mitte das Zentrum des Hauses und der Gemeinschaft bilden. Außenflächen können zu Aufenthalts- und Begegnungsorten aufgewertet werden…“

Die oben zitierten Sätze entstammen dem konzeptionellen Grundgerüst für Projekte des Gemeinschaftlichen Wohnens. Sie formulieren das Ideal, das in manchen Wohnprojekten vielleicht realisiert worden ist: Gemeinschaft braucht Räume.  Beim LebensAlter sind wir dabei, das Angebot an Gemeinschafts- und Begegnungsorten über unseren Gemein-schaftsraum hinaus zu erweitern. Unsere beiden Abteilungen „Garten der Vielfalt“ und „Repaircafé  Mainspitze“ sind auch unter diesem Gesichtspunkt als Bereicherung zu verstehen. Sie ermöglichen Begegnungen außerhalb der vier Wände des Wohnprojektes und mit Menschen, die nicht zur Wohngruppe gehören.

Einen weiteren „dritten Ort“ gibt es seit dem vergangenen Frühjahr: in unserem Innenhof haben wir eine Pergola errichtet, deren Sonnensegel im Sommer einen schattigen Sitz-platz bietet. Unser Innenhof ist Teil einer großen rechteckigen Grünfläche, die von den Häuserzeilen an Immanuel Kant-, Goethe-, Schiller- und Mainzer Straße umschlossen wird. Architektonische Besonderheit: alle Hauseingänge befinden sich im Innenraum, nicht an der Straßenseite. Ganz offensichtlich wollten die Stadtplaner, die dieses Quartier in den frühen 1950er Jahren gebaut haben,  Begegnung und Kommunikation anregen und för-dern. In den Jahren nach dem Krieg war Gemeinsinn angesagt, nicht Abschottung. Mit unserer Pergola verstärken wir den Begegnungscharakter unseres Innenhofes. Immer wieder wird er ja von Fußgängern durchquert, die aus Richtung Goethestraße zum Bürger-büro, zu den Bushaltestellen und Geschäften am Friedrich Ebert-Platz oder zur katholi-schen Kirche unterwegs sind. Jetzt ist unser Innenhof nicht mehr nur Durchgang, sondern lädt auch zum Verweilen ein.

Landtagsabgeordnete Nina Eisenhardt (Die Grünen) besucht LebensAlter

Nina Eisenhardt ist seit Frühjahr 2019 Landtagsabgeordnete der Grünen für den Wahlkreis Groß-Gerau. Die parlamentarische Sommerpause nutzt sie, um eine Reihe von Vereinen, Institutionen und Projekte etc. zu besuchen.

Am 10. Juli war sie bei uns zu Gast. Bei Kaffee und Kuchen stellten wir unser Wohnprojekt vor, von seiner langen Geschichte bis zu den aktuellen Entwicklungen.
Anschließend folgte noch ein ausführlicher Besuch im „Garten der Vielfalt“.

Nina Eisenhardt zeigte sich sehr interessiert und beeindruckt von unseren Aktivitäten.

 

Zur Homepage von Frau Eisenhardt

Ist den schon bald wieder Weihnachten?

Die ersten Vorbereitungen sind schon abgeschlossen, aber die Hauptarbeit liegt noch vor uns.

Auch wir vom LebensAlter e.V. sind wieder aktiv dabei!

Die Hoffnung kann lesen

Wie lernt man hoffen?

Im Augenblick wird die Frage nach der Hoffnung an vielen Orten gestellt. Sie irritiert mich, denn sie wird oft lamentös und vor jedem Handeln gestellt. Erst will man in der Aussicht versichert sein, dass alles gut geht, allenfalls dann wird man handeln und seinen Teil zum guten Ausgang beitragen.

Vielleicht sollten wir die Frage nach dem guten Ausgang vergessen, denn sie ist nicht beantwortbar. Vielleicht war die Geschichte mit dem Regenbogen nach der Sintflut, die die Bibel erzählt, doch anders gemeint. Es waren wohl nicht der einfache Fortbestand der Welt gemeint, der Fortschritt und die Garantie des guten Ausgangs.


Hoffen heißt darauf vertrauen, dass es sinnvoll ist, was wir tun. Hoffnung ist Widerstand gegen Resignation, Mutlosigkeit und Zynismus.


Die Hoffnung kann lesen. Sie vermutet in den kleinen Vorzeichen das ganze Gelingen. Sie stellt nicht nur fest, was ist. Sie ist eine wundervolle untreue Buchhalterin, die die Bilanzen fälscht und einen guten Ausgang des Lebens behauptet, wo dieser noch nicht abzusehen ist. Sie ist vielleicht die stärkste der Tugenden, weil in ihr die Liebe wohnt, die nichts aufgibt, und der Glaube, der den Tag schon in der Morgenröte sieht.


(Fulbert Steffensky)

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok